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Krisenkommunikation – ein wichtiges Mittel bei der Bewältigung einer Krise

Gute Krisenkommunikation ist mindestens genauso wichtig, wie eine hohe Resilienz des Unternehmens oder die eigentliche Bewältigung der Krise. Die Ziele sind dabei vor allem, einen Schaden zu vermeiden oder zu reduzieren und die Reputation des Unternehmens zu stärken. Eine gute Krisenkommunikation beginnt bereits weit vor dem Eintritt einer Krise.


Doch was macht eine gute Krisenkommunikation aus?

Die wichtigsten Grundregeln einer guten Krisenkommunikation sind Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Offenheit und Transparenz. Darauf abgezielt wird die Kommunikation sowohl proaktiv wie auch reaktiv gestaltet. 

Bei der proaktiven Krisenkommunikation steht die Information aller Interessensgruppen über eine erwartete Krise, den Eintritt einer Krise oder die Entwicklung der Situation im Vordergrund. Die Kommunikation zu und mit den Mitarbeitern wird in den Fokus gerückt. 

In der reaktiven Kommunikation wird hingegen auf Anfragen und Gerüchte reagiert, um die Kontrolle über den Informationsfluss und die Deutung aller Informationen zu bewahren. Grundsätzlich immer muss die Krisenkommunikation widerspruchsfrei sein und intern, sowie mit beteiligten Behörden abgesprochen werden. Auch sind Zuständigkeiten und Verantwortungen bereits frühzeitig zu verteilen.

Da eine Krisenkommunikation immer kurzfristig und unter Zeitdruck erfolgt, sind umfassende Vorplanungen sinnvoll. Hierzu gehört beispielsweise, dass Interessensgruppen für unterschiedliche Szenarien identifiziert und auch Kommunikationswege etabliert werden.


Robert Osten, IUGITAS GmbH

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